Ein neuer Lernort für Kinder – Freie Schule sucht Standort in Osnabrück

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In Osnabrück soll eine Freie alternative Grundschule entstehen, die im Schuljahr 2019/2020 eröffnen möchte. Dafür fehlt dem Trägerverein Lebendig Lernen e.V. noch ein geeigneter Standort.

Seit Herbst 2014 gibt es die Initiative zur Gründung einer Freien alternativen Grundschule in Osnabrück und seit Januar 2015 existiert der gemeinnützige Verein „Lebendig Lernen e.V.“, der als Träger der Schule fungieren wird.

Unter dem Motto „Friedensschule Osnabrück – Achtsam und begeistert leben“ soll den Kindern ein Lernort geboten werden, an dem sie sich, ihren eigenen Bedürfnissen gemäß, die Welt aneignen können.

Die Grundpfeiler des pädagogischen Konzeptes, die Handlungs- und Friedenspädagogik, nehmen nicht das Auswendiglernen von Wissen in den Mittelpunkt. Vielmehr wird den Kindern die Möglichkeit geboten, sich Wissen kreativ und prozessorientiert anzueignen sowie mit Herz für ihre Anliegen einzustehen. Die Lernaktivitäten der Kinder soll dabei nicht durch äußerliche Begrenzungen (z. B. Stundentafeln oder Pausengongs) künstlich beschränkt werden. Jeder Augenblick des Schultages wird als Erforschung der Lebenswirklichkeit betrachtet.

Dafür fehlt allerdings noch der geeignete Standort. Die Initiative wünscht sich hierfür einen Lern- und Lebensort in der Stadt Osnabrück (oder auch in den näheren Nachbargemeinden), der zum Entdecken einlädt und Natur erfahrbar macht.

Als Grundfläche der Räume sind in den ersten zwei Jahren 210 m² ausreichend, ab dem dritten Jahr werden mindestens 420 m² benötigt. Wünschenswert wären zudem großzügige grüne Außenanlagen. Die
Initiative kann sich den Betrieb der Schule auch auf einem bewohnten und/oder bewirtschafteten Bauernhof gut vorstellen. Ebenfalls denkbar wäre für die Initiative ein unbebautes Grundstück zu mieten und dort selbst für geeignete Räume zu sorgen.

Alternativ wäre es auch vorstellbar, ein Gebäude mit wenig Außenflächen zu nutzen und dann für Projekte regelmäßig zu einem Hof oder anderen naturnahen Ort zu fahren, an dem beispielsweise auch der Betrieb eines Schulgartens möglich ist.

Die Schule sollte für die Kinder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein. Hierbei ist auch denkbar, dass die Kinder an der Bushaltestelle oder dem Bahnhof abgeholt werden.

Der Verein „Lebendig Lernen e.V.“ freut sich über Ihre Mithilfe bei der Standortsuche, um die Initiative bei der Umsetzung ihres Vorhabens zu unterstützen. Ausdrücklich angesprochen werden auch Unternehmen
aus der Region, die sich vorstellen können, ein Gebäude als Investitionsobjekt zu bauen und an die Initiative zu vermieten.

Ansprechpartnerin:
Julke Heitbrink (Vorstand Lebendig Lernen e.V.)
Tel: 0157 35 155 970 · info@freie-schule-osnabrueck.de · www.freie-schule-osnabrueck.de

Pressemitteilung | Osnabrück, 20. Mai 2018

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